Günther Uecker, Die Verletzlichkeit der Welt Ausstellungsansicht Arp Museum, © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Foto: Mick Vincenz
Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt
Samstag, 11. April 2026
Arp Museum, Bahnhof Rolandseck, Remagen
2025 ist Günther Uecker mit 95 Jahren verstorben. Die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist die erste nach seinem Tod und dabei die letzte, an der er noch selbst mitgewirkt hat. Wie in den Medien ausführlich berichtet, würdigt sie den international bekannten Künstler, der mit seinen ikonischen Nagelbildern und -reliefs Kunstgeschichte schrieb und als prägende Persönlichkeit der Künstlergruppe ZERO die Kunst der Nachkriegszeit revolutionierte. ZERO feierte im November 1964 im historischen Festsaal ein rauschendes Abschiedsfest und löste sich hernach auf.
Zugleich markiert dies die Gründungsgeschichte des heutigen Museums, das 2007 eröffnet wurde. Günther Uecker war dem Künstlerbahnhof Rolandseck in den 1960er-Jahren eng verbunden: Das Nagelrelief Bett zum Aufwachen (1965) befindet sich noch heute in der Museumssammlung. Der performative Film Die Treppe (1964) zeigt Uecker, wie er den Bahnhofsvorplatz und das Gebäude Nagel für Nagel erobert. Insgesamt werden 45 Werke aus sieben Jahrzehnten gezeigt – von frühen Nagelobjekten über kinetische Installationen bis zu späten Serien, die Ueckers spirituelle Haltung und sein humanistisches Weltbild spiegeln. Im Zentrum stehen Arbeiten, die der Verletzlichkeit der Welt gewidmet sind – Ausdruck eines Lebenswerks, das Frieden, Empathie und menschliche Verantwortung reflektiert.
Nach einer Führung durch die Ausstellung ist die gemeinsame Mittagspause im wunderbaren Restaurant interieur Nr. 253 des alten Bahnhofs Rolandseck mit Blick über den Rhein geplant.
09:15 Uhr Abfahrt Parkplatz
Hauptfriedhof, Peter-Nonnenmühlen-Allee / Ecke
Stakelberg
09:30 Uhr Abfahrt Theater Rheydt, Odenkirchener Straße 78
11:15 Uhr Führung durch die Ausstellung Günther
Uecker
13:00 Uhr Mittagspause im Restaurant interieur
Nr. 253
15:15 Uhr Rückfahrt
Begleitung: Dr. Christian Krausch
Preis: 78 Euro
Mindestteilnehmerzahl: 18
Anmeldung ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins unter den bekannten Nummern (siehe Impressum). Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag nach erfolgter
Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins.
(CK)










